Wandheizung und Wandflächenheizung – behagliche Strahlungswärme für Altbau und Fachwerk. Vorteile, Funktionsweise und Kombination mit Lehmputz.

Wandheizung – Wandflächenheizung

… natürlich schön und behaglich warm

Eine Wandheizung (auch Wandflächenheizung) sorgt für behagliche Strahlungswärme aus den Wänden – vergleichbar mit dem Gefühl eines Kachelofens. Im Bergischen Land und der Region rund um Köln und Leverkusen setzen wir Wandheizungen vor allem bei der Altbausanierung und Fachwerksanierung ein.

Wie funktioniert eine Wandheizung?

Heizungsrohre werden in oder vor der Wandfläche verlegt und mit Lehmputz oder Kalkputz überdeckt. Die gesamte Wandfläche wird so zum Heizkörper – unsichtbar und flächendeckend. Die Regelung erfolgt raumweise über Thermostate.

Vorteile der Wandflächenheizung

Wohnkomfort:

  • Strahlungswärme: Wärmt Körper und Oberflächen direkt, ohne die Luft aufzuwirbeln – weniger Staubbelastung
  • Gleichmäßige Temperaturverteilung: Keine kalten Ecken, keine Zugluft
  • Niedrigere Raumtemperatur nötig: Räume fühlen sich bei gleicher Temperatur wärmer an als mit Heizkörpern
  • Unsichtbar: Keine Heizkörper, keine Rohre an der Wand – die volle Wandfläche bleibt nutzbar

Energieeffizienz:

  • Niedrige Vorlauftemperatur: Ideal für den Betrieb mit Wärmepumpen oder Solarthermie
  • Energieeinsparung: Durch das behaglichere Wärmegefühl kann die Raumtemperatur gesenkt werden
  • Kühlung im Sommer: Bei Einleitung von kaltem Wasser sorgt die Wandheizung auch im Sommer für angenehme Temperaturen

Wandheizung und Lehmputz – die ideale Kombination

Besonders gut funktioniert die Wandheizung in Kombination mit Lehmputz: Der Lehm speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig als Strahlungswärme ab. Gleichzeitig reguliert er die Luftfeuchtigkeit und sorgt so für ein wohngesundes Raumklima. Diese Kombination eignet sich hervorragend für die energetische Sanierung von Altbauten.

Wandheizung im Fachwerkhaus

Bei der Fachwerksanierung wird die Wandheizung in die Dämmebene integriert – zusammen mit einer Holzweichfaserdämmung:

  1. Holzweichfaserplatten als Innendämmung auf der Fachwerkwand
  2. Heizrohre auf der Dämmung verlegen
  3. Lehmputz als Deckschicht über Rohre und Dämmung

So entsteht ein diffusionsoffener Wandaufbau, der dämmt, heizt und das Raumklima reguliert – ohne Dampfsperre und ohne sichtbare Heiztechnik.

Wandheizung im Altbau und Neubau

Sofern genügend Wandfläche zur Verfügung steht, lässt sich eine Wandheizung in nahezu jedem Gebäude realisieren. In Altbauten ist es allerdings oft sinnvoll, die Außenwände zusätzlich zu dämmen, damit die Heizwärme nicht übermäßig nach außen abgegeben wird.

Auch im Neubau wird die Wandheizung zunehmend geschätzt – als Alternative oder Ergänzung zur Fußbodenheizung, besonders in Kombination mit ökologischen Wandaufbauten.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Wandheizungen in Ihrem Altbau oder Fachwerkhaus im Bergischen Land.